Um grenzwertberschreitende PM10 - und NO2-Belastungen im Ruhrgebiet zu verringern, haben die Bezirksregierungen Mnster, Dsseldorf und Arnsberg 2008 einen regionalen Luftreinhalteplan aufgestellt. Die in einem Evaluationsbericht des Umweltministeriums NRW 2010 dargestellten Manahmenwirkungen reichen aber bisher noch nicht aus, um die Grenzwerte flchendeckend einzuhalten. Die PM10-Werte sind deutlicher zurckgegangen als die NO2-Belastung. Die Stdte mssen die Stickoxid-Emissionen des Verkehrs deutlich senken. In den Ballungsrumen sind die Mglichkeiten von lokalen Manahmen zur Verkehrslenkung und -steuerung nahezu ausgeschpft. Die Fristverlngerung zur Einhaltung des NO2-Grenzwertes knnte den Stdten den notwendigen Spielraum verschaffen, systemische Manahmen zur Reduzierung von Emissionen aus Verbrennungsprozessen, wie z. B. Mobilitts- oder Energieeffizienzkonzepte, umzusetzen. Von der Einfhrung der Euro6-Norm erhofft man sich eine nachhaltige Verringerung der NOx-Emissionen des Verkehrs. Langfristig knnen Synergien zwischen Immissions-, Klima- und Lrmschutz die Gesamtsituation deutlich verbessern.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7776.2012.04.05 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7776 |
| Ausgabe / Jahr: | 4 / 2012 |
| Veröffentlicht: | 2012-12-07 |
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