Die Luftqualität in Deutschland hat sich in den letzten Jahren stetig und deutlich verbessert. So zeigt die mittlere Luftschadstoffbelastung mit Ausnahme von Ozon für alle elf in Europa geregelten Schadstoffe einen deutlichen Rückgang. Alle Grenzwerte werden mittlerweile eigehalten. Mit der neuen europäischen Luftqualitätsrichtlinie sind jedoch ab 2030 deutlich strengere Grenzwerte einzuhalten. Die im Jahr 2026 festgestellte Luftqualität wird bereits herangezogen, um gegebenenfalls Luftqualitätsfahrpläne aufzustellen, mit denen die Einhaltung der Grenzwerte bis 2030 erreicht werden soll. Der Winter 2026 zeigte eindrücklich auf, dass auch meteorologische Bedingungen einen deutlichen Einfluss auf die Erreichung von Grenzwerten haben. Insbesondere beim Feinstaub PM2,5 sind bereits jetzt für das Jahr 2026 Überschreitungen der ab 2030 geltenden Grenzwerte abzusehen.
| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.1868-7776.2026.03.03 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 1868-7776 |
| Ausgabe / Jahr: | 3 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-08-25 |
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